Josua Bösch

josuaboeschAlles begann mit einer Lehre als Silber- und Goldschmied. Josua Bösch damals 20 Jahre alt verkündete seinem Lehrmeister kurz nach seiner Lehrzeit, dass er den Beruf zu Gunsten eines Theologiestudiums aufgeben wollte. Schon als Lehrling hatte Josua Bösch versucht die „edlen" und „unedlen" Metalle miteinander zu verbinden und somit gleichwertig zu behandeln. Als Pfarrer wehrte sich Josua Bösch gegen die Einteilung in Wertvolle und Wertlose, Fromme und Ungläubige und trat dafür ein, diese Kategorien einem anderen zu überlassen. Nach dreissig Jahren kehrte Josua Bösch zurück in die Werkstatt seines Meisters. Neue Türen wurden geöffnet zu längst verschlossenen Räumen, deren Reichtümer – einmal erahnt – nicht mehr zu vergessen waren. Selbst der Lehrmeister staunte was zum Vorschein kommt wenn Kupfer, Messing, Silber und Gold gemeinsam durchs Feuer gehen. Das Feuer hat die Metalle verwandelt, keines verliert seinen Wert. Gold stirbt für Kupfer und beide erstehen neu und ganz anders. Zur Einheit von beiden. Oder von vielen. Josua Bösch ist im Juni 2012 verstorben.

Peter Rottmeier

peter rottmeierPeter Rottmeier sagt über seine Holzschnitte: „Sie sind Zeichen meiner persönlichen Betroffenheit und Empfindungen. Meine Aussagen sind vielfach doppeldeutig, manchmal gar ironisch...und mein kindlicher Glaube ist in ihnen ebenfalls auszumachen.... Sie wollen nicht einfach rundum gefallen, sondern sich dem mitteilen, der sich auf sie einlässt.“

Das Motiv „Mitten unter uns“ ist als Konfurkunde erhältlich.

Sein künstlerisches Werk umfasst seit 1973 einige Eisenplastiken in Bichelsee und Balterswil, seit 1982 Holzschnitte, die regelmässig ausgestellt werden. 2006 entsteht das «Schöpfungsgeschichte–Genesis» Eisenrelief bemalt, im Oberstufenschulhaus Bronschhofen.Seit Sommer 2005 arbeitet und lebt Peter Rottmeier als Pensionär und freischaffender Gestalter (PeRo-Gestaltung).

Weitere Informationen finden Sie unter www.pero.ch

Rosanna Kammermann

rosannaVon Anfang an faszinierte mich, dass ich durch eine Kamera in der Lage war, Momente festzuhalten. Erst war es nur die Freude am Bild, doch mit der Zeit hat sich durch die Fotografie mehr und mehr auch meine Einstellung zur Natur und meiner Umgebung geändert.

Die Einfachheit und Schönheit der Natur, unserer Welt lernte ich zu schätzen. Und so versuche ich durch die Fotografie, diese Magie, die ich erleben darf, mit anderen zu teilen.

Um meine Passion auch auf mein Berufsleben zu erweitern, habe ich meine Ausbildung zur Fotografin begonnen und bin nun im letzten Lehrjahr. Ich freue mich darauf vieles zu lernen und dies mit dir zu teilen.

Motiv 186 ist ein gemeinschaftlich entstandenes Werk.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.rs-photogravity.com/

Markus Kammermann

mkammermannBereits seit 1980 ist Markus Kammermann mit der Kamera unterwegs – und ebenso lange ein begeisterter Minolta Fotograf. Lange Zeit war Fotografieren nicht mehr (aber auch nicht weniger) als ein interessantes Hobby. Ende der achtziger Jahre kamen aber erste Aufträge hinzu, zuerst für Karten und Briefsujets, später für Bilder. Mitte neunziger Jahre entstand dann das erste Konfirmandenangebot und aufgrund des grossen Interesses wurde die Fotografie zusammen mit diesen Bildern zu einem festen Bestandteil des Lebens. Verschiedene Aufträge, zahlreiche Reisen und die Weiterentwicklung in die digitale Fotografie und den digitalen Druck prägen diesbezüglich die letzten Jahre.

Magali und Katharina Schenk

schenkundschenkErste Motive für diesen Katalog zeigen das künstlerische Schaffen der beiden, Magali Schenk ist noch in der Ausbildung, Katharina Schenk als Master of Arts der ZHdK arbeitet schon länger im Bereich von Kunst und Bewegung.